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Nr. 214-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Beantwortung der Anfrage

 

der Abg. Klubobfrau Svazek BA und Dr. Schöppl an die Landesregierung (Nr. 214-ANF der Beilagen) – ressortzuständige Beantwortung durch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Stöckl – betreffend Impf-Absagen

 

 

Hohes Haus!

 

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Klubobfrau Svazek BA und Dr. Schöppl betreffend Impf-Absagen vom 15. April 2021 erlaube ich mir, Folgendes zu berichten:

 

Zu Frage 1: Wie viele Personen sagten in Salzburg von Beginn der Impfungen bis zum Stichtag

15. April 2021 ihren vereinbarten Impftermin ab (wir ersuchen um Aufschlüsselung nach

Woche und ob es sich um einen Termin in einer Impfstraße oder bei einem Arzt gehandelt

hat)?

 

Es wurden bis 15. April 50 Personen in der Partnerplattform mit der Kennzeichnung „Impf-stoff verweigert“ markiert. 16 davon in Ordinationen, 34 in Impfstraßen.

 

Zu Frage 2: Wie viele Personen erschienen zum vereinbarten Impftermin von Beginn der Impfungen bis zum Stichtag 15. April 2021 nicht (wir ersuchen um Aufschlüsselung nach Woche und ob es sich um einen Termin in einer Impfstraße oder bei einem Arzt gehandelt hat)?

 

Dies ist für uns nicht ersichtlich. Nach gegenwärtigen Kenntnisstand stellt das Nichterscheinen keine relevante Größe dar – sobald Termine vergeben sind, werden diese im Regelfall auch wahrgenommen.

 

Zu Frage 3: Plant die Landesregierung Sanktionen für Personen, die zweimal ihren Impftermin nicht wahrgenommen haben, vergleichbar mit jenen der Steiermark?

 

Nein - das Land Salzburg plant keine Sanktionen. Eine Wiedervorlage der Anmeldung nach            vier Wochen erfolgt mit gleicher Priorität.

 

Zu Frage 4: Plant die Landesregierung, den Impfstoff AstraZeneca auszusetzen, wie es schon einige europäische Länder erlassen haben, um das Vertrauen der Bevölkerung sich mit einem

anderen Vakzin impfen zu lassen, zu stärken?

 

Nein.

 

Zu Frage 4.1.: Wenn nein, warum nicht?

 

Die Anwendungsempfehlung des Nationalen Impfgremiums sehen die uneingeschränkte Verwendung des Vakzins vor.

 

Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

 

 

Salzburg, am 4. Juni 2021

 

Dr. Stöckl eh.