Meldung anzeigen


Nr. 042-ANF der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(5. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Anfrage

 

der Abg. Klubobmann Egger MBA, Zweiter Präsident Dr. Huber und Weitgasser an die Landesregierung betreffend Wildunfallprävention in Salzburg

 

 

Mehr als 2.000 Wildunfälle haben sich allein im Jahr 2019 auf Salzburgs Straßen ereignet, durchschnittlich sechs Mal pro Tag kommt es im Bundesland Salzburg zu Verkehrsunfällen mit Wildtieren. Bei einem Wildunfall, etwa einem Zusammenstoß mit einem nur 20 Kilogramm schweren Reh, wirken beachtliche Kräfte auf das Unfallfahrzeug. Fährt ein Autolenker beispielsweise mit 100 km/h, so wirkt beim Aufprall des Rehs ein Gewicht von rund einer halben Tonne auf Fahrzeug und Fahrer ein.

 

Um Wildunfälle – gerade vor dem bevorstehenden Herbst - bestmöglich zu verhindern und damit Mensch und Tier gleichermaßen zu schützen, setzt das Land Salzburg auf Wildwarngeräte wie etwa Reflektoren oder akustische Signale.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten die

 

Anfrage:

 

  1. Welche Art von Wildwarngeräten sind in Salzburg aktuell im Einsatz? (Bitte um Auflistung nach Art, Funktionsweise und Anzahl pro politischem Bezirk.)

     

  2. Wie hat sich die Gesamtanzahl der Wildwarngeräte jeglicher Art in Salzburg seit 2015 entwickelt?

     

  3. Ist geplant, hinkünftig die bestehenden Möglichkeiten und Arten von Wildwarngeräten weiter auszubauen und wenn ja, welche technischen Verbesserungen gäbe es?

 

 

Salzburg, am 6. Oktober 2021

 

Egger MBA eh.

Dr. Huber eh.

Weitgasser eh.