Schwerpunkt:

Über 250 Jahre alte "Grundnerkrippe", Altenmarkter Schön- und Schiachperchten, landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge.

Öffnungszeiten:

Ganzjährig: Mittwoch, Donnerstag, Freitag jeweils 16 - 18 Uhr.

Führungen:

Sonderführungen nach vorheriger Anmeldung unter Tel. +43 664 9152060 jederzeit möglich.

Auskunft:

Museum: Tel. +43 6452 4753, +43 664 9152060
Tourismusverband Altenmarkt/Zauchensee: Tel. +43 6452 5511-0, 5611-0
Gemeindeamt: Tel. + 43 6452 5911-26 (Peter Listberger)

 
Kustos / Kustodin:
Helga Sobota, +43 6452 7291
Stefanie Oberreiter, Marktplatz 3, 5541 Altenmarkt
E-Mail:
 
 
Museumsfläche:
Etwa 870 m²
Rechtsträger:
Marktgemeinde Altenmarkt/ Pg.
 

Das heutige Museumsgebäude "Hoamathaus" wurde um 1408 errichtet und diente vor allem als Unterkunft für die Bergknappen, die in der Umgebung, vor allem in Flachau, den Erzabbau betrieben. Später fand dieses Haus im Ortskern von Altenmarkt als Altenheim Verwendung und ist seither als das sogenannte "Bruderhaus" bekannt. 
Erst im Jahre 1970, als ein neues Altersheim errichtet wurde, ging man daran, aus dem Bruderhaus das jetzige Heimatmuseum zu gestalten, welches 1998 nochmals erweitert wurde. Es befindet sich am Marktplatz, erbaut in schönem, alten Baustil. Das Erdgeschoss ist gemauert, das Obergeschoss in Holzriegelbauweise errichtet. Auf dem flachen Dachstuhl befindet sich ein Glockenturm - ein schöner, originaler, bäuerlich-pongauerischer Bau. Eine Bauernstube und eine Rauchküche, die Krippenstube, die Schützenstube, ein sakraler Raum, eine Schulklasse, die Baderstube, die Trachtenkammer und ein Perchtenraum bieten dem Besucher einen interessanten Überblick über Leben und Kultur der Vorfahren.
Um auch große landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge zeigen zu können, wurde in der Dechantshof-Scheune ein weiteres, sehr umfangreiches Museum errichtet. Dieses, gleich neben der Kirche stehende, Gebäude wurde in aufgeschrätteter Holzriegelbauweise errichtet und 1980 als Heimatmuseum in Betrieb genommen. Im Dechantshofstadl befindet sich eine alte Mühle, die noch funktionsfähig ist. Hier sind Getreidegarben aufgelegt, sodaß Besucher den Getreidedrusch ausprobieren können. Auf Wunsch werden auch Vorführungen des Flachsbrechelns geboten. Ein alter, brauchbarer Backofen zum Brotbacken gehört ebenfalls zum Anwesen.
Neben der Vorrichtung zum Dachschindelmachen befinden sich in der Tenne und im Stadl weitere Geräte, beginnend von Dreschflegel, Strohschüttler, Dreschmaschine, über verschiedene Windmühlen, Säschaffe und Sämaschine, die verschiedenen alten Holzpflüge bis herauf zum Viertelwender und Holzwenderpflug.
Eines der wirklichen Schmuckstücke des Heimatmuseums ist die in Altenmarkt entstandene über 250 Jahre alte "Grundnerkrippe".
Weitere Schaustücke sind die Altenmarkter Schön- und Schiachperchten. Der Altenmarkter Perchtenlauf wird alle 4 Jahre veranstaltet.
Ein Besuch der Kirche von Altenmarkt - mit 1000-jähriger Geschichte - lohnt sich. Besonders sehenswert sind die "Schöne Madonna" aus dem 14. Jh. und die schönen schmiedeeisernen Grabkreuze auf dem Friedhof.

Das Museum befindet sich im Ortszentrum neben der Pfarrkirche am Marktplatz.

 

Vermittlungsangebote:
Kennenlernen landwirtschaftlicher Geräte und mehr über ihren Gebrauch erfahren. Miterleben einer „Schulstunde wie früher“, in der Kinder die Kurrentschrift kennenlernen können.
Kontakt: Peter Listberger, Tel.+43-6452-4753, +43 664 9152060, peter.listberger@altenmarkt.at
Weitere Informationen bietet Ihnen die Homepage des Salzburger Arbeitskreis für Museumspädagogik.

 
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: Reinhold Bayer , Tel +43 662 8042 3066