Schwerpunkt:

Eisen-, Messing-, Kupferverarbeitung durch die Landesfürsten (Erzbischöfe)

Einzelne Objekte: Salzburger Kulturgüter-Datenbank

Öffnungszeiten:

Juni bis September: Dienstag und Donnerstag von 10:00 - 12:00 Uhr, Samstag von 14:00 - 17:00 Uhr.

Führungen jeweils zur vollen Stunde (bis auf weiteres max. 4 Personen aufgrund der Coronabeschränkungen).

Führungen:

Während der Öffnungszeiten zu jeder vollen Stunde

Auskunft:

Wilhelm Leitner: Tel. +43 664 44 22 317
Gemeindeamt: Tel. +43 6221 7229
Tourismusverband: +43 6221 8055

 
Kustos / Kustodin:
Wilhelm Leitner, Tel. +43 664 44 22 317
 
 
Museumsfläche:
Etwa 294 m², Schauräume 239 m²
Gründungsjahr:
1967
Rechtsträger:
Gemeinde Ebenau
 

Im so genannten Fürstenstöckl, einem der wenigen aus der Messinghammerzeit erhaltenen Gebäude, lebt die Zeit der alten Hammerwerke wieder auf. Im Keller des Hauses befinden sich zwei Hämmer mit Blasbälgen und Esse sowie dem dazugehörigen Werkzeug.
Auch die Erzeugung der zum Betrieb notwendigen Holzkohle - im Jahr ca. 6000 m³ - wird durch die maßstabgetreue Nachbildung von Holzrechen und Kohlenmeilern anschaulich demonstriert.
Im ersten Stock des Hauses befinden sich neben verschiedenen Gusswerkzeugen eine Reihe von Gewehren der berühmten Waffenfirma Klett.
Besonders interessant ist ein in der Gemeinde Ebenau gefertigter Prangerstutzen aus dem Jahre 1775, hat doch das Brauchtum der Prangerstutzen im Salzburger Land besondere Tradition.
Im sakralen Teil des Museums befindet sich das Standesamt der Gemeinde. Die Ebenauer Vereine präsentieren eindrucksvoll ihr Jahrhunderte langes Bestehen. Weiters kann man sehr seltene Exponate aus Land- und Forstwirtschaft, der Jagd und der Landesverteidigung sehen. Einen netten Abschluss eines Museumsrundgangs ist der Besuch eines alten Volksschul-Klassenzimmers. Als kleines Dankeschön und zur Erinnerung erhalten die Museumsbesucher eine an Ort und Stelle geprägte Kupfer- oder Messingmünze mit dem "Museum im Fürstenstöckl" als Motiv.

Empfehlenswert ist auch eine Wanderung entlang des Messingweges sowie des Ebenauer Mühlenweges.

Hinweis: Möglichkeit einer Trauung in den Museumsräumen.

 
 
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: volkskultur@salzburg.gv.at