Schwerpunkt:

„Warum gibt es eigentlich Almen und was tun die Menschen dort oben?“, diese und ähnliche Fragen werden in der Ausstellung „Auf der Alm - zwischen Himmel und Erde“ in Hüttschlag beantwortet. Mit moderner Umweltdidaktik wird das Interesse von Menschen aller Altersgruppen geweckt und man kann spielerisch spannende Fakten über Almen herausfinden. So wird die Ausstellung also dem Alltag auf einer Alm, der Landschaftspflege sowie dem Zusammenspiel mit dem Nationalpark gewidmet. Auch die heimischen Haustierrassen kommen nicht zu kurz.

Die Nationalparkausstellung „Auf der Alm - Zwischen Himmel und Erde“ gibt einen Einblick in den Alltag auf der Alm. Ökologische Zusammenhänge, gegenseitige Einflüsse sowie Nutzen und Problematik werden didaktisch hochwertig präsentiert.

Dieses Ausstellung wurde mit der Gemeinde und dem Museumsverein Hüttschlag unter der Planung von Andreas Zangl organisiert und im Sommer 2015 eröffnet.

Öffnungszeiten:

Sommersaison Mai bis Oktober: täglich 10 - 18 Uhr

Führungen:

durch die Nationalparkausstellung "Auf der Alm - Zwischen Himmel und Erde"
Anmeldung: Tel. +43 6562 40849-33 | E-Mail np.bildung@salzburg.gv.at

Information:

Lehrwege, Kinderspielplatz, Videothek und Ausstellungen im Nationalparkhaus Talwirt; Nationalparkführer: "Hüttschlager Anteil - Angebote eine Perle im Großarltal".

Auskunft:

Museum: +43 6417 445
Gemeinde: +43 6417 204, Fax +43 6417 20475
Tourismusverband Großarltal: +43 6417 281

 
Kustos / Kustodin:
Martin Rohrmoser, 5612 Hüttschlag 29a, +43 664 3879272
 
Obmann / Obfrau:
Bgm. Hans Toferer, 5612 Hüttschlag 117, Tel. +43 6417 204 oder +43 664 4311113
 
Museumsfläche:
Etwa 200 m², Schauräume 120 m²
Gründungsjahr:
1992
Rechtsträger:
Salzburger Nationalparkfonds
 

Im Hüttschlager Talschluss, am Ende der Großarler Landesstraße, findet sich am westseitigen Ufer der Ache das Talmuseum, das mehrere Gebäude umfasst. Hauptobjekte bilden das Gensbichlhaus, ein altes Bauernhaus mit volkskundlichen und naturkundlichen Objekten sowie das Nationalparkhaus Talwirt mit der Nationalpark-Informationsstelle.
Eine oberschlächtige Mühle, wie sie einst überall im Großarltal zu finden war, und ein Backofen zeigen den schwierigen Werdegang des täglichen Brotes und der früheren bäuerlichen Selbstversorgung; eine Selchhütte ergänzt dieses Ensemble. Alle drei Gebäude sind betriebsfähig. Eine Schnapsbrennhütte als letzte Veredelungsstätte des Gebirgsobstbaues gibt Einblick in die geheimnisvolle Kunst des Schnapsbrennens. Eine Schmiede, angeglichen an die Bauform der Bergschmieden zur Zeit des Kupferbergbaus, informiert über das Schmiedehandwerk.
In der Jagdhütte wird die historische und die traditionelle Jagd präsentiert, außerdem dient sie als Museumsgalerie mit wechselnden Ausstellungen.
Die Hubertuskapelle befindet sich auf einem Bühel über dem Gelände. Sie stammt aus dem vorigen Jahrhundert und symbolisiert die Verbindung zwischen Natur und Mensch. Vom Museumsgelände führt ein Fußweg in Richtung Norden zum Haussteingut, einem der ältesten, noch in der Bausubstanz um 1650 erhaltenen Bauernhäuser im Großarltal.
Das Nationalpark-Informationszentrum befindet sich im "Talwirt". Ein Seminarraum bietet Platz für Vorträge. In der Sommersaison ist hier wöchentlich eine Diaschau über den Nationalpark Hohe Tauern. Es gibt eine Videothek mit sehenswerten Filmen über Natur, Land und Leute im Großarltal. Die Dauerausstellung der Nationalparkverwaltung "Zwischen Himmel und Erde" ergänzt das umfangreiche Programm.
Die Alte Wacht liegt am Eingang in das Großarltal und wird seit dem 13. Jahrhundert als Mauthaus urkundlich erwähnt. Darin wird die Geschichte der Straße, die in das Tal führt, dokumentarisch dargestellt, ein weiterer Teil ist der Sagenwelt des Großarltales gewidmet. Verschiedene Sonderschauen beleben das Ausstellungsprogramm in der Alten Wacht.
Der Elementarlehrweg soll den Besucher auf die Besonderheiten der Landschaft hinweisen sowie dem Betrachter die Inhalte des Nationalparkgedankens in einfacher und ansprechender, aber direkter Form vermitteln.

 

Vermittlungsangebote:
Dem Kupfergeist auf der Spur
Eine Begleitbroschüre für Schüler mit zahlreichen Arbeitsaufträgen für die verschiedenen Ausstellungsbereiche kommt der Entdeckungslust entgegen.
Das Museum bietet auch Vorschläge für einen Projekttag in Hüttschlag:
1. Besuch des Schwarzwandstollens (nur mit Führer möglich) - Mittagessen - Besuch des Talmuseums - Biotoplehrweg zum Haussteingut
2. Wanderung über den Elementar-Lehrweg zum Schödersee - Mittagessen beim Talwirt - Krampusmaskenschau in der eigenen Schnitzwerkstätte - Besuch des Talmuseums
3. Besuch des Talmuseums - Wanderung zur Kreealm (Außenstelle des Nationalpark-Info-Zentrums) - Almjause auf der Kreealm
4. Kupfergeistwanderung durch Hüttschlag (Histor. Rätselwanderung) - Besuch eines Biobauern - Wanderung über den Biotoplehrweg zum Talwirt - Mittagessen beim Talwirt - Krampusmaskenschau in der eigenen Schnitzwerkstätte - Museumsbesuch

Die Programme sind auch anders kombinierbar!

Die Begleitbroschüre wird auf Anfrage zugesandt. Inhalte: Der Bergwald, Die rauschenden Wasser, Die Schätze des Berges, Kupfer aus Hüttschlag, Donnernde Schlitten, Die Großarlerstraße

Kosten: Pauschalpreis für den Projekttag inkl. Eintritte, Arbeitsheft für die Schüler und Verpflegung inkl. 1 Getränk: € 8,--

Dauer: je nach Programm-Kombination

Zielgruppe: ab 3. Klasse VS, Mitzubringen: Feste Schuhe, Schreibutensilien für das Quiz, ...

Anmeldung/Info: mindestens 1 Woche vor dem Besuch unter Tel. +43 6417 445 Museum
oder +43 6417 444 Talwirt, Fax +43 6417 20475, E-Mail: info@gemeindehuettschlag.at

Weitere Informationen bietet Ihnen die Homepage des Salzburger Arbeitskreis für Museumspädagogik.

 
Barrierefreier Zugang
                                   
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: Reinhold Bayer , Tel +43 662 8042 3066