Schwerpunkt:

Leogang zählt zu den ältesten Bergbaugebieten des ehemaligen Fürsterzbistums Salzburg. Befahren werden die handgeschrämten Barbara- und Danielstollen, in denen Silber-, Quecksilber-, Kupfer-, Blei-, Nickel- und Kobalterze abgebaut wurden.

Öffnungszeiten:

Mai bis Oktober: je nach Witterung täglich außer Montag von 10 - 17 Uhr. Stollen nur mit Führung begehbar.

Führungen:

Mai, Juni, September und Oktober um 12 und 14 Uhr
Juli und August laufend von 10 bis 17 Uhr und nach Voranmeldung (Gruppen)

Auskunft:

Schaubergwerk: Tel. +43 664 3375852 | Gemeindeamt: Tel. +43 6583 8223 30 | Tourismusverband: Tel. +43 6583 8234

 
Kustos / Kustodin:
Pächterin Adelheid Pichler, Tel. +43 664 3375852
 
 
Gründungsjahr:
1989
Rechtsträger:
Gemeinde Leogang
 

Leogang zählt zu den ältesten Bergbaugebieten des ehemaligen Fürsterzbistums Salzburg. Bereits 1200 v. Chr. sind in Leogang Schmelzplätze auf Kupfer bekannt. In mehreren Revieren wurde in Leogang bereits ab dem 15. Jh. Bergbau auf Silber-, Quecksilber-, Kupfer-, Nickel-, Kobalt und Bleierze betrieben.
1989 wurde der Barbarastollen, der heute als Einfahrtsstollen des Schaubergwerkes dient sowie das Revier des Danielstollens für die Besucher zugänglich gemacht. Die Befahrung der Stollen ist ohne Gefahr möglich. Für ausreichende Beleuchtung und Belüftung ist bestens gesorgt. Die Umgebung des Schaubergwerkes ist reizvolle Naturlandschaft, die zum Wandern auf historischem Bergbaugelände einlädt.

Nach dem Besuch der Stollenanlagen lädt die Knappenstube "Unterberghaus" am Eingang des Schaubergwerkes zu leiblichem Wohle ein. Empfehlenswert ist ein kombinierter Besuch mit dem Bergbaumuseum Leogang in Hütten mit einer international beachteten Sammlung von gotischen Exponaten.
Die Idee, den Einheimischen und auch den Gästen einen historischen Einblick über den Bergbau von 1200 v. Chr. bis in das 20. Jh. zu vermitteln, wurde im Jahre 1992 mit der Eröffnung des Bergbaumuseums verwirklicht. In Hütten, dem vorbildlich erhaltenen Bergbau- und Hüttendorf des ehemaligen Fürsterzbistums, wurde im fürsterzbischöflichen Verweshaus aus dem Jahre 1593 ein Bergbaumuseum eingerichtet.
In beeindruckender Weise werden 3000 Jahre Bergbaugeschichte aufgerollt, wobei nicht nur die Schönheit und der Reichtum von Mineralien in Leogang, sondern auch die harte Arbeit und das Leben der Knappen deutlich gemacht werden.
Es befindet sich eine international beachtete Sammlung von gotischen Exponaten im Museum. Das Herzstück - eine Schöne Madonna - Leogang um 1410 konnte 1997 für das Museum erworben werden.

Salzburger Museumsschlüssel Der Leoganger Bergbau-Museumsverein wurde im Jahre 2003 mit dem Salzburger Museumsschlüssel ausgezeichnet. 

 

Vermittlungsangebote für Schulklassen:
Silber und Nickel aus Leogang - Auf den Spuren des Leoganger Bergbaues mit Schaubergwerksführung und Mikroskopieren.
Mitzubringen: Warme Kleidung für das Schaubergwerk
Anmeldung: Schaubergwerk: Tel. +43 664 3375852, Tourismusverband: Tel. +43 6583 8234; Museum: Tel. +43 6583 7105 oder info@museum-leogang.at

Empfehlenswert ist ein kombinierter Besuch mit dem Bergbau- und Gotikmuseum Leogang

 
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: Reinhold Bayer , Tel +43 662 8042 3066