Schwerpunkt:

Mühlbacher Kupferbergbau von der Bronzezeit bis heute, Schaustollen und Feldbahn: Arbeitswelt des Bergmannes
Kupfer-Bergbaumuseum und Schaustollen mit Feldbahn Mühlbach am Hochkönig sind Teil des UNESCO Geopark Erz der Alpen.

Öffnungszeiten:

Mi., 22. Mai 2019 bis Mi., 23. Oktober 2019,
Fr., 27. Dez. 2019
und vom Do., 02. Jän. 2020 bis Mi., 08. Apr. 2020

genaue Zeiten siehe Homepage Museum

Führungen:

Sonderführungen ab 10 Personen ganzjährig nach Anmeldung unter +43 676 7733182

Auskunft:

Museum: +43 676 7733182 | heimo.kleineisen@gmail.com (Schriftführer)
Tourismusverband: +43 6584 20388 40 | Gemeindeamt: +43 6467 7209, Fax: 7209-18

 
Kustos / Kustodin:
Mag. Dr. Robert Krauß +43 06582 71442 oder +43 664 73861717
 
Obmann / Obfrau:
Erhard Plosky +43 664 1500661
 
Museumsfläche:
260 m²
Gründungsjahr:
1980
Rechtsträger:
Bergbau- und Heimatmuseumsverein Mühlbach am Hochkönig
 

Der traditionsreiche Kupferbergwerksort Mühlbach am Hochkönig liegt im Herzen des Bundeslandes Salzburg am Fuße des Hochkönigs. Die Bergbaugeschichte reicht 4000 Jahre zurück; Spuren und Funde weisen auf ein prähistorisches Industriezentrum hin, das zwischen 2000 bis 300 v. Chr. seine Blütezeit hatte. Über 190 Schmelzplätze sind nachgewiesen und zeugen von den einst reichen Bodenschätzen. Lange Zeit blieb der alte Bergbau vom Mühlbacher Mitterberg den Menschen verborgen, denn erst 1827 fand man zufällig glitzerndes Gestein, das nach wissenschaftlichen Untersuchungen zur Wiederentdeckung des Erzes und dadurch 1829 zum Neubeginn der Abbautätigkeit führte. Der Kupferbergbau Mitterberg arbeitete sich schließlich zu einem der größten Kupferbergbaue Mitteleuropas empor, bevor 1976 die endgültige Schließung erfolgte.
Um die reiche Bergbaugeschichte, die den Ort und die Menschen prägten, zu bewahren, entstand 1980 das Heimat- und Bergbaumuseum, dem der einstige Bergmann Matthias Haingartner jahrelang mit besonderem Engagement als Kustos vorstand. Zur Demonstration der Montantechnik von der Bronzezeit bis in die jüngste Vergangenheit wurde auch ein Schaustollen eingerichtet.
Seit 2001 ist das Bergbaumuseum nun im renovierten Knappenheim untergebracht, das neben dem Museumsverein mehrere Vereine des Ortes unter einem Dach beherbergt. Im Eingangsbereich lädt der Nationalparkverein zum Besuch der herrlichen Naturlandschaft ein. Der große Veranstaltungssaal kann von allen Vereinen genutzt werden, wodurch das Knappenheim zu einem wichtigen sozialen und kulturellen Zentrum der Begegnung wird (Kulturzentrum Knappenheim).
Gezeigt werden der prähistorische Bergbau sowie der neuzeitliche Kupferbergbau ab 1829. Ein zweiter Bereich ist der Mineralogie und Geologie des Gebietes gewidmet. Am Vorplatz des Museumsgebäudes weisen Großobjekte auf das Museum hin. Im Filmraum gibt es einen Lehrfilm über den Mühlbacher Kupferbergbau aus seiner aktiven Betriebszeit mit Rückblick in die Bronzezeit.

Im Museum werden laufend Themen-Sonderausstellungen gezeigt. Derzeit wird an der zusätzlichen Sonderausstellung „Schi- und Schisprunggeschichte in Mühlbach am Hochkönig - Sepp (Buwi) Bradl“, gearbeitet.

Vor der Führung in den Schaustollen ist eine Fahrt mit der „Feldbahn“ möglich, die noch mit Originalloks des neuzeitlichen Kupferbergbaues angetrieben wird.
Im Schaustollen sind Arbeitsweise und Montantechnik von der Bronzezeit bis heute in teils animierten Stationen dargestellt, wie z. B. die Feuersetzmethode, Geräte, Werkzeuge und Maschinen die Arbeitstechnik. Ein Museumsbesuch und vorherige/anschließende Führung durch den Schaustollen dauert ca. 2,5 Stunden. Durch die konstante Temperatur von + 8° im Schaustollen empfiehlt sich eine warme Oberbekleidung.
Die soziale Situation der Bergarbeiter und ihrer Familien damals sowie die Veränderungen nach der Schließung des Bergbaues sind ein weiteres Ziel in der Darstellung des einstigen Kupferbergbaues mit europäischer Dimension. 

Sonderausstellung "Himmelsscheibe von Nebra"
Die "Himmelsscheibe von Nebra", der älteste Mondkalender, wurde mit Kupfer vom Revier "Mitterberg" in Mühlbach am Hochkönig hergestellt und stellt einen der bedeutendsten archäologischen Funde aus der frühen Bronzezeit dar.


Logo Österreichisches Museumsgütesiegel   Das Museum ist seit 2002 Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels.           

Geopark Erz der Alpen/UNESCO Global Geopark
Das Kupfer-Bergbaumuseum und der Schaustollen sowie der Erzweg-Kupfer wurden mit dem "UNESCO Global Geopark" Gütesiegel ausgezeichnet.

 

Vermittlungsangebote
Arbeitsblätter für Schülergruppen für eine Selbstführung durch das Museum
Schulfilm über Bergbaubetrieb

Kleine Bergbaugeschichte für Kinder und „4000 Jahre Kupferbergbau in Mühlbach am Hochkönig und Bischofshofen“.
 

 
Barrierefreier Zugang
                                   
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: Reinhold Bayer , Tel +43 662 8042 3066