Schwerpunkt:

Karl Heinrich Waggerl: Person, Leben, Werk, gesellschaftspolitische Bedeutung, Heimat; Joseph Mohr und sein Wirken in Wagrain

Öffnungszeiten:

siehe Homepage des Museums http://www.stillenacht-wagrain.at

Führungen:

Gruppen ab 10 Personen nur nach vorheriger Anmeldung (auch außerhalb der Öffnungszeiten)

Information:

Film über K. H. Waggerl; 2 Hörstationen; Kinderecke zum Zeichnen und Lesen. Für Gruppen ab 10 Personen ist der Besuch des Museums auch außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Anmeldung möglich. Kulturspaziergang: Ortsgeschichte, Kulturdenkmäler, Kulturwanderungen. Permanente Ausstellung unter freiem Himmel neben der Pfarrkirche Wagrain: Joseph Mohr "Ein Lied - Ein Leben"

Auskunft:

Museum: +43 6413 8203 | Tourismusverband: +43 6413 8448

 
Kustos / Kustodin:
Geschäftsführer Karl-Heinz Kreuzsaler, Mobil +43 664 2360014
 
Obmann / Obfrau:
Maria Walchhofer, Mobil: +43 664 4065022
Postadresse: Markt 14, 5602 Wagrain
 
Museumsfläche:
Etwa 300 m², Schauräume 250 m²
Gründungsjahr:
1994
Rechtsträger:
Marktgemeinde Wagrain und Kulturverein "Blaues Fenster"
 

Das Museum, das 1994 gegründet wurde, liegt in Wagrain, einem reizvollen Gebirgsort am Eingang des Kleinarltales. 

"Ein geheimer Zauber muß wohl über diesem Dorf liegen. Leute von weither ließen plötzlich alles hinter sich und wurden hier seßhaft - nicht als heilige Einsiedler, versteht sich, sondern einfach, weil das Leben ein Geschäft ist, für das man sich Zeit lassen muß."  K. H. Waggerl

Karl Heinrich Waggerl (1897-1973) gehört zu den wichtigen österreichischen Dichtern der Nachkriegszeit. Sein dichterisches Werk ist eng mit der Beschreibung seiner unmittelbaren Heimat und mit Wagrain verbunden.
Als Karl Heinrich Waggerl und seine Frau Edith 1920 nach Wagrain zogen, bewohnten die beiden zwei Dachkammern in dem sogenannten "Waggerl-Haus". Die erste urkundliche Nennung des Gebäudes lässt sich auf das Jahr 1776 zurückführen, doch die Erbauung erfolgte sicher noch weit früher.
K. H. Waggerl lebte bis zu seinem Tode (1973) in diesem Haus, worin auch seine literarischen Werke entstanden. Durch eine Schenkung von Edith Waggerl (1990) wurde es der Gemeinde Wagrain möglich, das Haus, gemeinsam mit dem jungen Team aus dem Wagrainer Kulturverein "Blaues Fenster" und mit Wissenschaftern, als Museum umzugestalten.
Die wichtigsten Räume sind so belassen, wie Waggerl sie bewohnt hat. In einigen Nebenräumen wurden Informationstafeln, Vitrinen, Hörstationen und ein Videofilm eingerichtet, die sich mit der Person und dem Werk kritisch und informativ beschäftigen. Das Museum soll ein Ort des Kennenlernens, des Wiedersehens und der Auseinandersetzung mit dem Dichter sein. Darüber hinaus enthält es auch Aspekte eines "Heimatmuseums", da ja der Begriff "Heimat" für Waggerls Werk zentral war.
Seit Oktober 2006 ist dem Dichter des schönsten Weihnachtsliedes "Stille Nacht", dem Priester Joseph Mohr (1792 - 1848) ein eigener Raum "Joseph Mohr, der Vikar von Wagrain" gewidmet. Mohr war 11 Jahre Vikar in Wagrain (1837 - 1848) und ist auch hier begraben. Die Ausstellung befasst sich neben seinem Leben, seinem Lied und weiteren seiner Werke besonders mit seinem Wirken in Wagrain. Ein Stück Ortsgeschichte wird sichtbar.
 

 

Logo Österreichisches Museumsgütesiegel   Das Museum ist Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels

        

Salzburger Museumsschlüssel  2001 wurde dem Museum der Anerkennungspreis des Salzburger Museumsschlüssels verliehen.

 

Vermittlungsangebote

Leben zwischen den Zeilen | Klassenprogramme für die 3. bis 9. Schulstufe
Der Dichter Karl Heinrich Waggerl (1897-1973) lebte und arbeitete seit 1920 in Wagrain. Sein Wohnhaus wurde 1994 zu einem Museum umgestaltet. Die wichtigsten Wohnräume wurden so belassen, wie Waggerl sie bewohnt hatte. Im 2. Stock geben Informationstafeln, Vitrinen, Hörstationen und ein Videofilm Gelegenheit zur intensiven und kritischen Auseinandersetzung mit Person und Werk des Dichters, der zu den meistgelesenen im deutschen Sprachraum gehört.Sein Werk kann jeder Altersgruppe etwas sagen: Von den düsteren frühen Texten spannt sich der Bogen über die großen Erfolgsromane ("Brot", "Das Jahr des Herrn", "Mütter", "Schweres Blut") bis zu den idyllischen Ding- und Naturbetrachtungen und den bekannten Legenden.
Altersgerechte Erkundungsblätter leiten zur eigenständigen Auseinandersetzung mit dem wechselvollen Leben des Dichters an. Tonträger und ein Videofilm sowie die Informationen der Kustodin ergeben ein wirklichkeitsgetreues Bild einer umstrittenen Persönlichkeit.

 
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: Reinhold Bayer , Tel +43 662 8042 3066