Schwerpunkt:

Das Gasteiner Thermalwasser, vom Tauerngold zum Heilstollen, 5.000 Jahre Badegeschichte, Gasteiner Brauchtum, Gemäldegalerie

Öffnungszeiten:

NEU 2020: 4. – 30. Juni 2020:  jeden Donnerstag 14.30 – 18 Uhr, 1. Juli – 1. Oktober 2020: Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag 14.30 – 18 Uhr
1. Oktober bis Wintersaison: Donnerstag 14:30 - 18 Uhr

Führungen:

Historische Spaziergänge durch Bad Gastein ab 1. Juli jeden Mittwoch 15.30 Uhr, Treffpunkt Gasteiner Museum, Führung in Deutsch, mit Gastein Card € 5,- pro Person, Kombikarte inklusive Museumseintritt  € 7,-.

Auskunft:

Museum: Tel. und Fax +43 6434 3488 während der Öffnungszeiten; außerhalb +43 664 1767968
Kur- und Tourismusverband: Tel. +43 6434 2531-0
Gemeindeamt: Tel. +43 6434 3744

 
Kustos / Kustodin:
Florian Krenn, Kaiser Franz Josef-Str. 25, 5640 Bad Gastein, +43 6434 2686
 
Obmann / Obfrau:
Siegfried Moser, Grand Hotel Europe, Kaiser Franz Josef-Straße 14, 5640 Bad Gastein, +43 6434 2954 oder +43 664 1767968
 
Museumsfläche:
300 m²
Gründungsjahr:
1936, Neugründung 1974, Neueröffnung: 2011
Rechtsträger:
Verein der Freunde des Gasteiner Museums
 

Das Gasteiner Museum wurde 1936 von Kurdirektor Heinrich Zimburg gegründet und 1974 vom Verein der Freunde des Gasteiner Museums unter Obmann Dr. Hermann Greinwald wieder eröffnet. 2008 musste das Museum neuerlich übersiedeln. Es konnte am 15. November 2011 in den neuen Räumlichkeiten im Grand Hotel de’l Europe wieder eröffnet werden.

Das Museum gliedert sich in folgende Schwerpunkte: 

  • Die wunderbaren Quellen – eine Darstellung des Gasteiner Thermalwassers, seine Entstehung, die Wirkweise des Edelgases Radon, die Sage von der Entdeckung der Gasteiner Quellen, die Lage der Quellen, Verteilereinrichtungen, Kureinrichtungen einst und jetzt, Paracelsus und Gastein, balneologische Literatur, die Erforschung des Thermalwassers. Im Zentrum wurde ein Gemeinschaftsbad, wie es bis ins 19. Jahrhundert in Gebrauch war, nachgebaut. Ein Videofilm zeigt alles Wissenswerte über Bad Gastein als Heilbad und das Heilmittel. 
  • Der Schatz im Radhausberg – vom Tauerngold zum Gasteiner Heilstollen. Ein Funktionsmodell erklärt die Entstehung der Goldadern, ausgestellt sind Geräte und Werkzeuge aus dem Bergbaubetrieb von 1600 bis ins vorige Jahrhundert. In einem stilisierten Stollen wird der Gasteiner Heilstollen, der auf die Bergbautätigkeit im 20. Jahrhundert zurückgeht, präsentiert. 
  • Ein Gang durch die Geschichte – 5.000 Jahre Badegeschichte. Am Anfang stehen jungsteinzeitliche Funde (Steinbeile), die auf eine Nutzung der Gasteiner Thermalquellen bereits zu dieser Zeit hinweisen. Weitere Themen sind: Das Bad im Mittelalter – Die Familie Mozart und Gastein – Vom Wildbad zum Weltbad: Bad Gastein im 19. Jahrhundert - Erzherzog Johann und Ladislaus Pyrker – Schubert, Grillparzer und Johann Strauß (Hörstation) – Die Gasteiner Konvention – Die goldenen Jahre: Bad Gastein als Bad der Kaiser und Könige – Die Tauernbahn -  Der Weltkurort entsteht – Wintersport in Bad Gastein (mit einer Gondel der Stubnerkogel-Bergbahn aus dem Jahr 1951) – Die alpinen FIS-Weltmeisterschaften 1958 in Bad Gastein – Prominente Kurgäste aus 500 Jahrhunderten. Einzelne Themen werden durch Videopräsentation speziell erläutert. 
  • Gasteiner Perchten und Krampusse - Ausgestellt ist ein Perchtendiorama mit 62 Figuren sowie eine Gasteiner Krampuspass in Orignalgröße. Gezeigt wird ein Videofilm, der die beiden über Gastein hinaus bekannten Brauchtumsereignisse zeigt. Die Gasteiner Perchten sind auch im Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Österreichischen UNESCO-Kommission aufgelistet. 
  • Gemäldegalerie mit Bildern vor allem aus dem 19. Jahrhundert.

Sonderaussstellungen:

  • "Bad Gasteins berühmte Gäste"
    Aus den Gästebüchern der verschiedenen Hotels und aus Zeitungen wurde eine schöne Ausstellung über die berühmten Gäste Bad Gasteins zusammengetragen.
  • „1.000 Jahre Gastein im Zeitraffer“ (ab Juni 2020)
    Gezeigt werden zehn Jahrhunderte der Geschichte Gasteins dargestellt auf Schautafeln beginnend mit der erstmaligen Erwähnung Gasteins in einer Urkunde aus dem Jahre 1020 als Pfarre in der „Gastein“. Jedes Jahrhundert wird durch ein besonderes Ereignis präsentiert. Der alte Badeort, Höhepunkte des Bergbaues, Bad Hofgastein als Kurort und der Aufschwung durch die Eisenbahn zeigen die spannende Entwicklung des Gasteinertales.
  • „Wer Bad Gastein sagt, muss auch Garstenauer sagen (Friedrich Achleitner)“ (bis Ende 2020)
    Vor 50 Jahren wurde das Felsenbad in Bad Gastein eröffnet. Der Salzburger Architekt Gerhard Garstenauer schuf damit eine völlig neue Generation öffentlicher Hallenbäder. Mit dem Kongresszentrum Bad Gastein und dem Solarbad Dorfgastein folgten weitere öffentliche Bauten im Tal. Unter Bürgermeister Kerschbaumer plante der Salzburger Architekt ein Skidorf in Sportgastein und ermöglichte mit einer Plexiglasgondel ein völlig neues Fahrgefühl auf den Stubnerkogel.
  • „Der neue Weg in den Süden - 100 Jahre ÖBB Autoschleuse Böckstein-Mallnitz“ (ab Mitte August 2020)
    Seit 1920 gibt es zwischen den Bahnhöfen Böckstein und Mallnitz die Autoschleuse Tauernbahn, die auch die Mitnahme von Autos ermöglicht. In einer kleinen Ausstellung wird anhand von Foto- und Filmmaterial an diese verkehrsmäßige Erschließung erinnert.
 
 
Barrierefreier Zugang:
                                   
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: volkskultur@salzburg.gv.at