Schwerpunkt:

4.000 Jahre Bergbau von den urzeitlichen Anfängen mit Steinschlägel, Holzkeil bis zum Einsatz des Schwarzpulvers zum "Schießen".

Öffnungszeiten:

1. Mai - 31. Mai: Mittwoch, Sonn- und Feiertag 10 -16 Uhr, Juni - September: Mittwoch, Donnerstag, Sonn- und Feiertag 10 - 16 Uhr.
Kinder ab 4 Jahren dürfen durch das Bergwerk geführt werden. Für jüngere Gäste stehen Spiel- und Malsachen in der Knappenstube für einen kurzweiligen Aufenthalt zur Verfügung.

Führungen:

Dauer ca. 1 Stunde, jeweils letzte Führung 15 Uhr. Führungen für größere Gruppen nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Information:

Das Schaubergwerk Sunnpau ist Teil des Geopark Erz der Alpen.

Auskunft:

http://www.schaubergwerk-sunnpau.at
Hans-Werner Pelzmann und Marianne Pelzmann, Tel. +43 664 2031716 | Tourismusverband: +43 6415 7520-0  info@sonnenterrasse.at

 
Kustos / Kustodin:
Hans-Werner Pelzmann | Stv. Marianne Pelzmann
 
Obmann / Obfrau:
Ing. Heinz Peter Krenn, Lindenweg 17, 5621 St. Veit, +43 664 73237586
 
Gründungsjahr:
2007
Rechtsträger:
Museumsverein St. Veit im Pongau
 

Im Schaubergwerk "Sunnpau" können in einer knappen Stunde rund 4.000 Jahre Bergbau "erlebt" werden, von den urzeitlichen Anfängen mit Steinschlägel, Holzkeil und Feuersetzung über den Kupfererzabbau mit Schlägel und Eisen bis hin zum Einsatz des Schwarzpulvers zum "Schießen".
Man nimmt an, dass der Beginn dieses Bergbaues bis in die Jungsteinzeit zurück reicht. Das Schaubergwerk Sunnpau ist eines der ältesten Bergwerke in Salzburg und einzigartig in Mitteleuropa: Es ist kein zweites prähistorisches Bergwerk bekannt, wo nur mit der Feuersetzung so weit in den harten Dolomit  vorgedrungen wurde.
Bei der Wiedergewältigung dieses um 1875 aufgelassenen Bergbaubetriebes in den Jahren 1990 - 2006 wurde das Grab eines 1000 bis 1100 v. Chr. mit Grabbeigaben im Berg bestatteten Bergmannes gefunden. Zudem wurde 2009 eine römische Öllampe aus Ton gefunden (Datierung 3. Jhdt. n.Chr.), ein Replikat ist in der Knappenstube ausgestellt. Eine Rekonstruktion des Grabes ist im Schaubergwerk, die Originalfunde (Skelettteile, Lanzenspitze, Keramiktöpfe, zwei Schmelztiegel, Ölfrisch etc.) sind im Seelackenmuseum ausgestellt.

 

Vermittlungsangebote
Kinder mit einer Körpergröße von mind. 75 cm sind herzlich zum Besuch des Schauberwerks eingeladen. Es erwartet sie ein lustiger Schaubergwerks-Quiz!

Vergessene Welt der urzeitlichen Bergleute
Ein Besuch des Kupfer-Schaubergwerks entführt in die fast vergessene Welt der urzeitlichen Bergleute. Nur mit Steinschlägel, Holzkeilen und Feuersetzung konnte der prähistorische Bergmann unter extremen Arbeitsbedingungen der Natur Erze abringen und daraus Bronze erzeugen.

Programm: Führung durch das Schaubergwerk und anschließende Besichtigung einer urzeitlichen Erzverhüttungsanlage (authentischer Nachbau von Röstbett und Schmelzöfen).

Helm, Licht und und wetterfeste Jacke werden vor der Führung in der Knappenhütte ausgegeben (Stollentemperatur 8°C). Festes Schuhwerk ist erforderlich.
Altersgruppe: Kinder dürfen das Bergwerk erst ab 4 Jahren betreten
Dauer: ca. 50 min
Schülerbeitrag: € 5,00

Führungen und Sonderprogramme zu den Abbauarten:
In der Jungsteinzeit - mit Feuer und Steinschlägel | Im Mittelalter - mit Schlägel und Eisen | In der Neuzeit - Schießen mit Schwarzpulver.

Kontakt: Tel. +43 664 2031716, hans-werner.pelzmann@sbg.at

 
Barrierefreier Zugang
                                   
 
 
 
Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an: Reinhold Bayer , Tel +43 662 8042 3066