Covid-19: Ampel in Salzburg bleibt „rot“

Keine Überraschung / Infektionsgeschehen im ganzen Bundesland dynamisch / Höchstwert der 7-Tages-Inzidenz in Österreich
Salzburger Landeskorrespondenz, 19. November 2020

(LK)  Die Corona-Ampel-Kommission des Bundes hat heute die Rotschaltung aller Salzburger Bezirke um weitere sieben Tage verlängert. Keine Überraschung, denn Salzburg hat derzeit bei der 7-Tages-Inzidenz mit 722,3 den höchsten Wert in Österreich. Die Lage ist und bleibt in allen Bezirken angespannt.

„Das ist natürlich keine Überraschung, denn wir liegen immer noch bei fast 600 Neuinfektionen pro Tag. Die Zahl der aktiv infizierten Personen liegt bei über 6.400, und die Covid-19-Patienten in den Spitälern werden jeden Tag mehr“, so Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. Und sie fügt hinzu: „Auch ich werde langsam ungeduldig, wann die Maßnahmen endlich greifen, sich die Infektionskurve abflacht. Das wäre wichtig, auch für die Motivation der Salzburgerinnen und Salzburger, sich an die Maßnahmen zu halten.“

Dynamische Entwicklung nun auch im Pinzgau

Bezogen auf die 7-Tages-Inzidenz – Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage gerechnet auf 100.000 Einwohner (Stand 19. November, 8.30 Uhr) – zeigen sich gegenüber der vergangenen Woche in den Bezirken laut Landesstatistik sowohl Zu- als auch Abnahmen. Der auffälligste Zuwachs ist im Pinzgau mit einem Sprung von 494 auf 884,2 zu verzeichnen. Lag der Pinzgau vor einer Woche noch an letzter Stelle im Bezirksvergleich, entspricht dies nun dem zweithöchsten Wert im Bundesland. Nach wie vor an der Spitze, allerdings auf hohem Niveau leicht rückläufig, präsentiert sich der Lungau, wo der Wert von über 1.000 auf 933,6 zurückgeht. Es folgt der Pongau (836), wo die Inzidenz ebenfalls in der vergangenen Woche gesunken ist. Die Werte im Tennengau (753), dem Flachgau (651) und in der Stadt Salzburg (602) haben dagegen in den vergangenen sieben Tagen deutlich zugelegt. Landesweit ist der Wert im Vergleich zum Donnerstag der Vorwoche abermals gestiegen: von 627,1 auf 722,3 Fälle pro 100.000 Einwohner. LK_201119_141 (luk/mel)

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